
Energieversorgung · Model TP · Baugröße TP50
Endlich betriebssicher — trotz schwieriger Saugbedingungen und abrasiver Gipssuspension
Ein Abluftwäscher im Dauerbetrieb, eine stark abrasive Suspension und ein Reaktor unter Unterdruck: eine Aufgabe, an der über Jahre mehrere Pumpenbauarten gescheitert sind.
Kunde
Energieversorger, Deutschland
Eingesetzte Baureihe
Model TP · Baugröße TP50
3–5×
Revisionen pro Jahr mit den Vorgängerpumpen
0
ungeplante Stillstände seit der Inbetriebnahme
bis 25 %
Feststoffanteil im Fördermedium
Technische Eckdaten
- Branche
- Energieversorgung
- Anlage
- Abluftwäscher
- Prozessschritt
- Förderung von Gipssuspension
- Medium
- Gipssuspension, alkalisch
- Feststoffanteil
- bis 25 %
- Dichte
- 1,3 kg/dm³
- Betriebsweise
- Dauerbetrieb, 24/7
- Werkstoffe
- Gehäuse PP, Membran PE
- Umsetzung
- 2026
Ausgangslage
Ein Energieversorger fördert Gipssuspension aus dem Reaktor eines Abluftwäschers. Der Reaktor wird unter Unterdruck betrieben — die Pumpe muss also gegen erschwerte Ansaugbedingungen arbeiten, und das rund um die Uhr.
Die Suspension enthält bis zu 25 Prozent Feststoff, ist stark abrasiv und alkalisch. Über Jahre hinweg brachte diese Kombination die eingesetzten Kreiselpumpen an ihre Grenzen: hoher Verschleiß an den Gehäusebauteilen und vor allem an den Gleitringdichtungen. Der Umbau auf Doppelgleitringdichtungen und verschiedene Spülkonzepte verbesserten die Standzeiten geringfügig, lösten das Problem aber nicht.
Dazu kamen wiederkehrende Betriebsstörungen durch Verstopfungen, aushärtendes Medium und Trockenlauf der Gleitringdichtung. Drei- bis fünfmal im Jahr musste die Pumpe zur Revision. Der Verbrauch an Sperrwasser lief nebenher mit.
Als Alternative kamen Schlauchpumpen zum Einsatz. Sie beseitigten einen Teil der Probleme, brachten aber neue: Der Förderschlauch verschliss schnell, und es kam wiederholt zu Totalschäden am Getriebe. Ungeplante Stillstände und Instandhaltungskosten blieben.
Lösung
Eingesetzt wird seither eine Model TP in der Baugröße TP50 — eine hydraulisch angetriebene Doppelmembranpumpe. Die medienberührten Bauteile bestehen aus Polypropylen, die Membranen aus Polyethylen.
Der entscheidende konstruktive Unterschied: Im Fördermedium bewegt sich kein rotierendes Bauteil. Damit entfällt die Gleitringdichtung — und mit ihr die Schwachstelle, an der die Vorgängerpumpen immer wieder ausgefallen sind. Sperrwasser wird nicht mehr benötigt.
Auch der zweite Dauerbrenner ist konstruktiv abgefangen: Eine blockierte oder versehentlich geschlossene Saugleitung bringt das Membransystem nicht aus dem Gleichgewicht. Die Pumpe nimmt in diesem Zustand keinen Schaden, statt ihn wie zuvor mit einer Revision zu bezahlen.
Die Inbetriebnahme hat HODD begleitet, einschließlich Schulung des Instandhaltungspersonals vor Ort.
Ergebnis
Seit der Inbetriebnahme läuft die Anlage ohne ungeplanten Stillstand. Ausfälle durch Dichtungsverschleiß, Trockenlauf oder Verstopfung sind nicht mehr aufgetreten. Ein Wechsel von Verschleißteilen war bislang nicht erforderlich — die Standzeit liegt damit bereits über der aller zuvor eingesetzten Lösungen.
Der Betreiber hebt zusätzlich das Wartungskonzept hervor: Anfallende Arbeiten kann das eigene Instandhaltungspersonal ausführen. Das verkürzt Stillstandszeiten und macht den Betrieb unabhängig vom Herstellerservice.
Ein Hinweis zur Einordnung: Die Umstellung erfolgte 2026. Die Aussagen zur Standzeit beziehen sich auf den Zeitraum seit der Inbetriebnahme, nicht auf einen mehrjährigen Betrieb.
Aus dem Projekt
Aus der Praxis
Success Stories
Kontakt
Gerne beraten wir Sie persönlich — senden Sie Ihre Anfrage einfach über das Formular. Für eine belastbare Auslegung helfen uns Angaben zu Medium, Feststoffanteil, Fördermenge und Druckbedarf.





