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HODD Model FP — Filterpressenpumpe auf Grundrahmen

Filterpressenpumpe

Model FP

Die zum Patent angemeldete Lösung für Filterpressen, wenn es auf Prozessstabilität und Ergebnisqualität ankommt. Weniger Stillstand, mehr Planbarkeit.

Für anspruchsvolle Filtration

01

Schnellere Zykluszeiten

Stabiler Druckaufbau über den gesamten Filterzyklus.

02

Trockenerer Kuchen

Bessere Entfeuchtung am Zyklusende — weniger Restfeuchte im Filterkuchen.

03

Niedrigerer Energiebedarf

Hohe Wirkungsgrade und wirtschaftliche Motorenauslegung.

04

Hohe Betriebssicherheit

Trockenlaufsicher und geschützt bei geschlossener Saug- oder Druckleitung.

05

Elektronische Regelung und Steuerung

Kommt ohne SPS oder Frequenzumrichter aus — Einbindung in eine übergeordnete Steuerung bleibt jederzeit möglich.

06

Hydraulische Regelung

Passt die Fördermenge selbstständig an den Füllstand der Presse an; die Regelkurve ist frei einstellbar.

Ein Spezialist, kein Generalist

Viele Pumpen beschicken Filterpressen. Doch nur wenige sind dafür entwickelt worden. Andere Bauarten sind Generalisten: Sie übernehmen unterschiedlichste Förderaufgaben und lassen sich grundsätzlich auch zur Filterpressenbeschickung einsetzen — häufig aber nur mit Kompromissen. Erhöhter Energieverbrauch, hoher Verschleiß, aufwendige Regelungstechnik, zusätzliche Sensorik oder ein empfindliches Verhalten bei außergewöhnlichen Betriebszuständen.

Die Model FP ist ein Spezialist. Sie wurde konsequent für die Anforderungen der Filterpressenbeschickung entwickelt und fördert nicht nur Medium — sie gestaltet den Filtrationsprozess aktiv, indem sie der Presse jederzeit genau das liefert, was sie braucht.

Über den ganzen Zyklus die richtige Menge

Zu Beginn des Füllvorgangs fördert die Model FP eine exakt definierte Menge — schnell genug für kurze Zykluszeiten und zugleich schonend, um Rohrleitungen, Armaturen und Filtertücher nicht unnötig zu belasten.

Während der Druck in der Presse kontinuierlich ansteigt, bleibt die Fördermenge konstant. Erst wenn der Prozess eine Reduzierung verlangt, passt die interne Hydraulik sie kontrolliert an — die Pumpe arbeitet dabei stets in ihrem hydraulischen Optimum, ohne aufwendige externe Regelungstechnik oder komplexe Steuerung.

Auch in der Endphase spielt sie ihre Stärke aus: Sie erzeugt zuverlässig hohe Enddrücke bis 16 bar und sorgt so für einen gleichmäßig entwässerten, trockenen Filterkuchen und reproduzierbare Ergebnisse.

Robust im Betrieb, einfach im Service

Ein Vorteil zeigt sich im täglichen Anlagenbetrieb: Leerlauf durch leere Behälter, verblockte Saugleitungen oder andere außergewöhnliche Betriebszustände führen nicht unmittelbar zu Schäden. Die Model FP ist für diese Situationen ausgelegt und bleibt auch unter schwierigen Bedingungen zuverlässig.

Ist doch einmal eine Wartung nötig, sind alle verschleißrelevanten Komponenten leicht zugänglich und schnell austauschbar — ohne Spezialwerkzeug und in vielen Fällen ohne Servicetechniker des Herstellers. Das senkt Stillstandszeiten und erhöht die Anlagenverfügbarkeit.

Wie die Model FP den Filtrationsprozess steuert

Das Herzstück ist ein von einem Getriebe angetriebener Kolben, der im Hydraulikzylinder oszilliert. Er setzt abwechselnd zwei mit Hydraulikflüssigkeit gefüllte Kammern unter Druck; jede ist über eine Membran mit dem Pumpenkopf verbunden.

Verdrängt der Kolben ein bestimmtes Volumen Hydraulikflüssigkeit, bewegt sich die Membran um genau dieses Volumen — und auf der Medienseite wird dieselbe Menge Fördermedium verdrängt. Die Fördermenge ist damit direkt durch den Kolbenhub definiert.

Steigt der Druck in der Presse, bleibt die Fördermenge zunächst unverändert. Erst ab einem einstellbaren Punkt greifen die hydraulischen Flow-Regulatoren ein, die zugleich als Energiespeicher dienen und die aufgenommene Energie anschließend wieder in den Prozess einspeisen. Die Fördermenge sinkt dadurch kontrolliert und kontinuierlich — ganz ohne Drehzahländerung, Frequenzumrichter oder externe Regelventile.

Kennwerte

Was die Baureihe leistet

Die folgenden Werte gelten baureihenübergreifend für alle Baugrößen. Die konkrete Auslegung Ihrer Pumpe — Fördermenge, Anschlussgrößen, Werkstoffe — erhalten Sie als technisches Datenblatt zu Ihrer Anfrage.

Feststoffanteil
bis 50 %
Je nach Größe und Form der Feststoffe. Die Pumpe fördert feststoffhaltige Flüssigkeiten.
Korngröße
bis 30 % des Rohrdurchmessers
Bei DN 100 entspricht das rund 30 mm.
Mittlere Ventilgeschwindigkeit
max. 3–4 km/h
Konstruktiv begrenzt. Die niedrige Geschwindigkeit hält den Verschleiß an Ventilsitz und Ventilkäfig gering.
Betriebsdruck
bis 16 bar
Ohne Einfluss auf die Standzeit der Membran: Sie wird hydraulisch geführt und bleibt dabei nahezu kraftfrei.
Restpulsation
unter 10 %
In der Standardausführung mit Dämpfer. Wo weniger gefordert ist, lässt sich der Dämpfer auf unter 1 % auslegen.
Dämpfer erforderlich ab
etwa 6 bar
Darunter arbeiten die meisten Anwendungen ohne Pulsationsdämpfer.
Gesamtwirkungsgrad
über 90 %
Im Bestpunkt — große Baugröße, hoher Druck, Pumpe voll ausgenutzt. Gerechnet einschließlich der mechanischen Verluste, nicht nur im Pumpenkopf.
Membranbrucherkennung
serienmäßig
Analoge Anzeige gehört zum Lieferumfang, eine elektronische Auswertung ist optional erhältlich.

Alle Angaben beziehen sich auf die Bauart, nicht auf einen einzelnen Betriebspunkt. Welche Werte in Ihrem Prozess erreicht werden, hängt von Medium, Feststoffanteil und Betriebsprofil ab.

Häufige Fragen

Warum braucht eine Filterpresse eine spezielle Pumpe?

Weil sich der Betriebspunkt über den Zyklus stark verändert: von dünnflüssig und drucklos am Anfang zu hohem Gegendruck bei weitgehend gefülltem Plattenpaket am Ende. Eine Pumpe, die nur einen Betriebspunkt gut abdeckt, verliert gegen Ende des Zyklus an Leistung — genau dann, wenn der Druck für die Entfeuchtung des Kuchens gebraucht wird.

Wie wirkt sich Model FP auf die Restfeuchte im Filterkuchen aus?

Der stabile Druckaufbau über den gesamten Zyklus sorgt dafür, dass die Presse am Zyklusende den nötigen Druck sieht. Das Ergebnis ist ein trockenerer Kuchen und damit weniger Aufwand bei Trocknung, Transport und Entsorgung.

Was passiert, wenn die Saugleitung geschlossen ist?

Die Pumpe bleibt geschützt und nimmt keinen Schaden — das ist der Kern des zum Patent angemeldeten Konstruktionsprinzips und gilt für die geschlossene Saugleitung. Genau dieser Zustand ist im Filtrationsbetrieb ein häufiger Schadensfall bei konventionellen Pumpen.

Kommt die Pumpe mit schwankendem Feststoffanteil zurecht?

Ja. Die Pumpe ist verschleißbeständig ausgelegt und arbeitet zuverlässig beim Anfahren, bei wechselnden Feststoffanteilen und im Dauerbetrieb — ohne Neueinstellung für jede Charge.

Ist Model FP für korrosive Medien geeignet?

Die medienberührten Bauteile bestehen aus chemisch beständigem Kunststoff, was sie zur sicheren Wahl für korrosive Medien und aggressive Prozessbedingungen macht. Die hermetisch dichte Ausführung erhöht die Sicherheit im Umgang mit kritischen Medien zusätzlich.

Lässt sich Model FP an einer bestehenden Filterpresse nachrüsten?

In der Regel lässt sich die bestehende Pumpe durch eine HODD-Pumpe ersetzen. Gerne unterstützen wir vor Ort bei der bedarfsgerechten Auslegung und Planung.

Wie wird die HODD-Pumpe zur Filterpressenbeschickung ausgelegt?

Die Daten der Bestandspumpe sind für uns interessant, aber nicht führend. Da unsere Pumpen ein Spezialist für die Filtration sind, richten wir uns vor allem nach der Kapazität der Presse und Ihrem Schlammanfall. Wir benötigen daher Plattendimension, Anzahl, Kuchendicke und den maximalen Druck.

Welche technischen Daten gibt es?

Die Auslegung erfolgt anwendungsbezogen. Senden Sie uns Medium, Feststoffanteil, Fördermenge und den erforderlichen Enddruck; Sie erhalten das passende technische Datenblatt von uns zurück.

Kontakt

Gerne beraten wir Sie persönlich — senden Sie Ihre Anfrage einfach über das Formular. Für eine belastbare Auslegung helfen uns Angaben zu Medium, Feststoffanteil, Fördermenge und Druckbedarf.